Chris Maldener, Presse  




Pressemitteilung
 

THOUGHTS FACTORY - Lost - CD Review 9,5/10 Punkten
   

Im Jahr 2008 starteten Sven Schornstein und Marcus Becker mit Thoughts Factory, damals noch als Studioprojekt. Nachdem die Bandbesetzung im November 2011 endlich komplettiert war, wurden die bereits vorhandenen Songideen vollendet. Die Aufnahmen zu dem am 15.02.2014 erscheinenden Debütalbum Lost begannen dann im Dezember 2012. Es handelt sich um ein Konzeptalbum, auf dem es um die Gedanken und Fragen eines Hinterbliebenen geht, der einen geliebten Menschen durch Selbstmord verloren hat.

Wenn ich mir dieses Konzept so vor Augen führe, dürfte der Beginn des ersten Liedes Awakeningden Selbstmord an sich darstellen. Es geht gleich richtig gut mit geordnetem Chaos los, eine schöne Keyboard-Linie im Zusammenspiel mit Rhythmusgitarre. Könnte auch auf dem Album Mercy Fallsvon Seventh Wonder stehen. Dann steigt irgendwann auch die Leadgitarre ein, aber ab ca. 2:30 Minuten wird alles anders. Man hört Vögelgezwitscher, und der Gesang, der dann einsetzt, ist sehr getragen.

Mit getragenem Gesang startet auch The Deep Forest, dann wird das Tempo gesteigert. In einer Art Monolog stellt der Hinterbliebene die Fragen, auf die er so gern eine Antwort hätte, z. B. „Why have you left without a last good-bye?“. Das Keyboardspiel ab ca. 5:30 Minuten ist herrlich „spacig“, auch der folgende dialogartige Wechsel zwischen der growlartigen und der normalen Gesangsstimme sorgt für verschärfte Aufmerksamkeit.

Der Song Desperation legt dann noch einmal einen Härtegrad zu. Der Aufbau des Liedes erinnert mich an Glanztaten von Redemption. Hier darf sich Sven Schornstein mal richtig austoben, und das macht er unglaublich gut. Jordan Rudess (Dream Theater) lässt grüßen ;-)

Light ist ein sehr ruhiges Stück, bei dem man nur Gesang und Klavier hört.

Gleich das retro-artige, fast 4 Minuten lange, Intro von Voices From Heaven lässt mich dann aufhorchen, aber ich komme um's Verrecken nicht drauf, an wen mich dieses Klanggebilde erinnert. Am ehesten würde ich noch zu Yes tendieren. Das Gitarrenriff ist jedenfalls fest in meinem Hirn verankert. Der Song ist im mittleren Tempobereich gehalten, aber wie bei allen anderen Liedern des Albums gibt es sehr schöne und intelligent gesetzte Rhythmuswechsel. Der Text geht mir persönlich richtig ans Herz, auch die gesprochenen Worte drücken sehr schön aus, wie der Hinterbliebene ganz langsam seinen Frieden findet.

Und dann kommt mein absolutes Lieblingslied, nämlich No Way Out. Die Drehzahlanzeige geht in den roten Bereich, headbanging ist angesagt, die Stimme von Marcus Becker kommt der vonMichael Eriksen (Circus Maximus) sehr nahe. In dieser Tonlage ist Marcus richtig gut, und ich habe das Gefühl, hier singt er noch kraft- und gleichzeitig gefühlvoller. Auch Sven Schornsteindarf sich wieder mal beweisen. Wenn ich überlege, dass er erst 23 Jahre alt ist, kann ich nur sagen: Hut ab!

Der vorletzte Song The Mire ist dann wieder sehr getragen. Es kommt noch einmal so etwas wie Verzweiflung beim Hinterbliebenen auf, er steckt im Sumpf und muss sehen, wie er da wieder raus kommt.

Das letzte Lied Death Of A Dream setzt dann das i-Tüpfelchen, denn hier wird der Progressive Metal in feinster Manier zelebriert, ohne den Hörer zu überfordern. Der Wechsel der Gesangsstile ist dabei nur ein Element, das auch diese Spielzeit von fast 16 Minuten wie im Fluge vergehen lässt.

Fazit: Puh, das ist mal wieder so ein Album, das es einem nicht ganz leicht macht. Schon beim ersten Hören wusste ich, dass das Album noch einige Durchläufe braucht, und ich habe mich auf jeden einzelnen gefreut. Normalerweise bin ich ja auch sehr skeptisch, wenn Lieder länger als 10 Minuten sind, aber selbst diese Lieder sind absolute Ohrenschmeichler. Wenn ich mir überlege, dass das ein Debütalbum ist, dann kann ich nur hoffen, dass den Jungs nie diese genialen Songideen ausgehen und dass sie noch lange Lust haben, diese Musik zu machen. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Album und auch auf ihren Auftritt als Support von Subsignal. Definitive Kaufempfehlung für alle Freunde der genannten Vergleichsbands und auch weiterer, wie Seventh Wonder oder Dream Theater. Ich werde mir die Scheibe auf jeden Fall beim Konzert noch mal kaufen und mir von den Jungs unterschreiben lassen. Die könnte mal richtig wertvoll werden ;-)

Anspieltipps: DesperationVoices From Heaven und No Way Out

Bewertung: 9,5 von 10 Punkten

METAL MAGAZIN & METAL RADIO - www.time-for-metal.eu - 30.01.2014
 




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THOUGHTS FACTORY - Lost - CD Review 9/10 Punkten
   

Kann man sich in einem Prog-Album schöner verlieren, als in einem, DIESEM Debütalbum, das "Lost" heißt? Nein. Die Besetzung der Erschaffer ist hierbei klassisch: Keys/Synths, Gesang, Bass, sage und schreibe eine einzige (!!!) Gitarre und Schlagzeug. Als Einflüsse nennen die Burschen auf ihrer Facebookseite unter anderem OPETH und DREAM THEATER. Das sind große Namen. Und um gleich mal auf die Qualität der Performance Bezug zu nehmen: THOUGHTS FACTORY aus Frankfurt am Main müssen sich im Vergleich zu so manch' anderen nicht schämen, diese Bands als Einflüsse in den Mund zu nehmen, besonders da es sich hier um ein Debüt handelt!

"Lost" beginnt mit einem erstsahnigem "Awakening" als Intro, welches nicht nur ein gutes Album verspricht. Von Virtuosität, Drama bis Epos ist hier bereits alles vertreten, was uns dieses Album noch zu bieten vermag. Wir begegnen auf diesem Album drei Monstren, die nicht unter Zwölf Minuten laufen und das Album quasi dritteln. Das erste Drittel endet in "The Deep Forest". THOUGHTS FACTORY gelingt es hier einen tiefen Klangwald darzustellen, doch es bleibt trotz aller Progressivität und Verspieltheit ein Song mit rotem Faden und man hat tatsächlich das Gefühl, musikalisch durch einen Wald begleitet zu werden – Berg auf, Berg ab, schattige Täler und Lichtungen, die immer passend mit den Keys, Gitarren oder Synths untermalt sind. Atmosphäre pur.
Bevor man sich zu sehr im Wald  verliert, holzt man ihn dafür gekonnt mit der ersten Minute von "Desperation" nieder, um sich wieder einen Überblick zu verschaffen. Dieser wird mit einer absolut geilen Gesangsmelodie zelebriert, gleichwohl die Rhythmik weiterhin "verzweifelt" holzt und hackt wird und einen zum Bangen einlädt.

Die "Voices From Heaven" sind das zweite Monstrum auf "Lost", wobei man hier getrost den Songtitel für sich sprechen lassen kann. Der Titel ist Programm und bringt uns nicht nur die Stimmen des Himmels näher, sondern entführt uns mit seinen weiten Melodien auch ein wenig zum genannten Ort, um uns in das traumhaft melodiöse Sumpf-Epos von "The Mire" fallen zu lassen. Das Schlusslicht des Albums bildet "Death Of A Dream". Hier haben wir alles, was wir an Dunkelheit im Album vorfinden, noch einmal in beinahe sechzehn Minuten höchst konzentriert - THOUGHTS FACTORY lassen hier einen Traum sterben. Einzig schade finde ich hier die, naja, "Growlpassage". Sicherlich von der Interpretation so gewollt wie zu vernehmen, aber wie ich finde hätte ein düsterer Sprechgesang seinen Zweck besser erfüllt und dem Sänger besser gestanden.

THOUGHTS FACTORY haben es auf "Lost" meiner Meinung nach geschafft, in ihrem Genre einen Schritt weiter zu gehen ohne einer Zeitepoche zwanghaft huldigen zu wollen. Es ist melodischer Prog, der ohne Djent-Gedöns auch mal brachial sein kann – wie beispielsweise "No Way Out". Wer sich immer noch nicht sicher ist, ob einem melodischer Prog so gut gefallen kann: Bülent Ceylan gefällt das Ding sogar so sehr, dass er es als Pausenmusik seiner Tour verwendet.

Bewertung: 9 von 10 Punkten

METAL.de MAGAZIN - www.metal.de - 12.02.2014
 




Pressemitteilung
 

TOMMY ROBERTS jr. mit Deutschem Rock & Pop Preis 2005 ausgezeichnet
   


18jähriger singt sich durch Halbfinale und Finale – Auftritts-Marathon mit 250 Bands



Hamburg. - Es ist kein Preis, für den man nominiert wird und sich in flauschigen roten Sesseln eines Gala-Abends zurücklehnt, bis man ihn noch frisch gepudert wie einen Oskar überreicht bekommt oder sich notfalls per Post nach Hause schicken lässt, sondern einer, für den man am Tag der Verleihung hart arbeiten muss und ein stundenlanges Wechselbad der Gefühle durchlebt.
Der gebürtige Kemptener Tommy Roberts jr. hat das mit gerade mal 18 Jahren bereits hinter sich: Erster Auftritt vor der Jury um 12:55 Uhr, maximal fünf Minuten Zeit, wer überzieht, bekommt Punktabzug. Ohne Soundcheck, ohne Warmspielen - volle Präsenz von Null auf Hundert ab der ersten Note. Dann runter von der Bühne, die nächste Band wartet schon.

Nun heißt es, fast sieben Stunden Warten bis zur Juryentscheidung und Bekanntgabe der Halbfinalgewinner um 19:45 Uhr. Wer ins Finale kommt, tritt vor einer weiteren Jury nochmals auf, benotet werden Darbietung, Musikalität und Arrangement.
„Oder sollen wir die Instrumente wieder in den Bus in der Tiefgarage räumen“, witzelt der Schlagzeuger sarkastisch. Denn man ist sich nicht ganz sicher: Zwar startete die Band ganz ohne Einzählen auf einen Schlag durch, Tommy wirbelte über die große Bühne, als hätte er nie etwas anderes gemacht, aber da war ein kleiner Fehler im Solo und im Chor, obwohl man gestern Nacht im Hotel und heute Vormittag in der Tiefgarage den Bewerbungs-Song nochmals detailliert geübt. Aber vielleicht ist man auch zu selbstkritisch.
Sieben Stunden dauert die Ungewissheit, während sich seit 10 Uhr vormittags über 330 nominierte Bands und Solisten – insgesamt sind es 1500 Musiker – aus ganz Deutschland im 5-Minutentakt auf vier Bühnen des Musical-Theaters und in acht Stilsparten von Soul bis Heavy Metal die Mikrofone wie Stafettenstäbe in die Hand geben.
Und sieben Stunden Zeit für die sechs Musiker von „Tommy Roberts jr.& the Cruisers“, um durch die Hallen des Theaters zu streifen, andere Bands zu hören und mit Kollegen, Managern und Journalisten über Szene, Kunst und Handwerk fachzusimpeln. Seit „TJ“, wie er oft genannt wird, vor wenigen Wochen noch mit seinem Vater zu Fuß 700 Kilometer vom Allgäu nach Berlin zu einem der größten Plattenlabels, der Universal Music, lief, um einen Vertrag oder zumindest eine Chance zu bekommen, ist er unter Kollegen bekannt wie ein bunter Hund. Ob was daraus geworden ist, wird er oft gefragt. Jedenfalls hatte man ihn bis zur Chefetage vorgelassen und in einem einstündigen Gespräch sogar seine Aufnahmen angehört. Man werde ihn auf alle Fälle in einer großen Projektrunde besprechen und sich melden, hieß es damals. Mehr weiß er nicht und will auch nicht hoffen. Vielleicht wartet man dort darauf, ob er heute den Preis gewinnt oder zumindest ins Finale kommt. Denn auf Verlierer setzt man nicht gern.
Umso mehr Druck lastet auf ihm. Es ist wieder einer solcher Tage, an denen man am Ende ganz groß oder ganz klein sein kann, und an denen man daran denkt, wo alles anfing – und woran er seit seiner Kindheit arbeitet: An einem langfristigen Job als Profimusiker, den er als Elfjähriger und Darsteller des Prinz Otto im König Ludwig Musical in Füssen antrat. Kurz danach hörte er Songs von Garth Brooks und anderen Vertretern des „New American“ Genres. Er verliebte sich in diese Spielweise einer Country-Music, welche in Deutschland noch immer über einen Kamm geschoren in Schubladen gesteckt wird, die mehr mit volkstümlichen Schlager statt mit Blues, Folk und Rock beschriftet sind.
Er verkroch sich damals in den elterlichen Keller, übte mit Kassettenrecorder alle Songs, die er vom väterlichen Plattenteller stibitzen konnte – heimlich. Warum, weiß er heute auch nicht mehr so recht. Vielleicht weil er vor dem Job seines Vaters – heute seit über 35 Jahren Profimusiker als Schlagzeuger, Gitarrist und Sänger für viele bekannte Bands und Musiker – zuviel Achtung hatte. Oder weil Mutter gesagt hätte: Nee, nicht noch ein Musiker im Haus. „Tommy Roberts“ war der Künstlername seines Vaters, und schon bald in der Schulzeit kam das „Junior“ hinzu, was inzwischen zum „TJ“ wurde.
Seitdem sind sieben Jahre vergangen, unzählige Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und anderen Nachbarländern hat er betreten, kleine Clubs mit hundert und Festivals mit 2000 Besuchern. Und in Hamburg steht er nun – nach vielen anderen Awards wie den „Newcomer des Jahres“ in der MDR-Gala 2004 – als 18jähriges und vermeintliches Greenhorn vor einer seiner größten Auszeichnungen. Mit drei Vorteilen: Dieses Greenhorn hat mehr Bühnenerfahrung als mancher doppelt so alter, dann mit „The Cruisers“, einer Band aus Profimusikern, die im Durchschnitt doppelt alt ist wie er, und als Interpret in einer Sparte, die auf diesem Event den gleichen wie berechtigten Stellenwert besitzt wie Hip Hop, Heavy Metal oder Funk & Soul. Der vierte Vorteil heißt „Little by little (step by step)“, ein rockiger Uptempo-Song mit Rock'n'Roll-Charakter, der ihm auf den Leib geschrieben ist und letztendlich nur eines tut: Jenes zielgerichtete Schritt für Schritt dieses jungen Musikerlebens in Worte zu fassen. Glaubhafter könnte keine andere Textzeile rüberkommen, wenn man ihn live singen hört und dabei seine so junge wie dennoch lange Karriere im Hinterkopf hat.
Sieben Jahre seit Füssen und sieben Stunden nach seinem Halbfinalauftritt sitzt die Familie und das gesamte Team aus Musikern, Technikern, Management und Marketing nervös mit feuchten Händen in den roten Polstersesseln des Theaters Neue Flora, in dem derzeit an allen anderen Tagen der Woche das Musical „Tanz der Vampire“ aufgeführt wird. 30 Bands oder Solisten werden weiterkommen und nochmals vor einer Jury m den Sänger und Komponisten Joachim Witt sowie vor 1500 Besuchern und Kollegen auftreten müssen oder – je nach Interpretation des Seelenzustandes – „dürfen“. 20:10 Uhr moderiert Ole Seelenmeyer, Vorstand des deutschen Rock- und Popmusikerverbandes, die Nominierungen fürs Finale in der Sparte Country: „Tommy Roberts jr. and the Cruisers aus Kempen“. „KEMPTEN!“ schallt es aus 50 Kehlen angereister Fans und des Teams vernichtend zurück, ehe man begreift und in Jubel ausbricht.
20:40 Uhr, die Musiker haben ihre Instrumente aus der Garderobe geholt, sich mit weiteren Bands im Nebenraum gesammelt und werden endlich zum zweiten und letzten Wettstreit um insgesamt acht erste Plätze aufgerufen. „Plug and Play“ heißt das Verfahren. Auf Deutsch: Hochgehen, Kabel einstöpseln und spielen. Ohne Soundcheck, ohne individuell eingestellten Verstärker oder Schlagzeug – also genug Faktoren, um daneben zu hauen. TJ moderiert den Song kurz an, dann „Here we go!“, er dreht sich energisch um, will durchstarten – doch Schweigen. Schlagzeuger Chris muss zumindest die Snare-Drum hochschrauben, da sein Vorgänger vermutlich mindestens einen halben Meter kleiner war. Aber TJ kommt nicht in Verlegenheit, trotz tausender Augenpaare aus dem Publikum und der Jury. Er moderiert einen Applaus für die Techniker der Veranstaltung und für seine Musiker herbei, als wäre nichts gewesen. „Ich wusste, das Stück hat nur 3:44 Minuten, das war drin für fünf Minuten ohne Punkteabzug“, erzählt er später.

Chris nickt, der letzte Applaus verhallt, und noch mal „Here we go!“ – es geht los. Beim ersten Refrain startet TJ zum Kniefall auf der Bühne gen Publikum, lebt den Song mit jedem Nerv, zum ersten Mal juchzen Mädels in den ersten Reihen. „Wird das die Jury überzeugen?“, fragt man sich im Team.
Dann folgen Schlag auf Schlag der Auftritt von „Jersey“, Country- und Pop-Lokalmatadoren aus Hamburg, sowie weitere hochkarätige Finalteilnehmer in den anderen Sparten – und um 22:30 Uhr endlich die Bekanntgabe der Hauptpreisträger. Bis die Sparte Country an der Reihe ist, vergehen die Minuten, als ob es Jahrhunderte wären. Knapp zwei Stunden nach Ihrem Auftritt erfahren TJ, die Band und das ganze seit Jahren zusammenarbeitende Team etwas, was trotz langem Warten so plötzlich kommt, dass mancher noch Stunden und manch andere einige Tränen brauchte, bis er es verinnerlicht hatte: „And the winner is... Tommy Roberts junior!“ TJ läuft auf die Bühne, schnappt sich das Mikro des Moderators, ruft seine Band auf die Bühne, und sagt ein paar Sätze gen Publikum, an die sich vor lauter Euphorie auch heute noch keiner erinnern kann. Auch er nicht.

Stunden später, nach der After-Show-Party im Hamburger Stage Club, läuft man in die Tiefgarage zu den Kleinbussen, ohne die man gar nicht hätte teilnehmen können. Es ist keine Werbung, an dieser Stelle davon zu reden, dass dieser großartige wie hart erarbeitete Preis in Hamburg ohne Unterstützung von heimischen Unternehmen gar nicht möglich gewesen wäre. Die Seitz-Gruppe stellte einen VW-Bus für die Fahrt, die Firma Elektro Miller und andere weitere Mittel und Leistungen. „Kein Sieg geht heute mehr ohne Kultursponsoring“, sagt sein Vater und Manager. „Denn Preise abholen sind finanzielle Extravaganzen. Selbstverständlich verdienen wir Geld mit unseren Auftritten, aber Fahrtkosten, Hotel und Verpflegung für sechs Musiker plus die notwendigen Begleitpersonen summieren sich auf einen fünfstelligen Betrag, der mit dem normalen finanziellen ‚Grundstrom' keinesfalls alleine geleistet werden kann. Ohne diese Sponsoren wären wir nicht bis Hamburg gekommen. Und zurück gleich zweimal nicht.“
Als Dank dafür hat man nun erstmals den Deutschen Rock & Pop Preis nicht nur für sich ins kleine Überbach bei Dietmannsried, sondern für den Kulturbetrieb des schönen Allgäus geholt.
Reportage & Fotos aus aktueller Pressemitteilung von Stephan Schmidt / farbe8.com
 


Pressemitteilung
 

TOMMY ROBERTS jr. läuft 700 Kilometer zu Universal Music
   


Start zum "WALK TO BERLIN"



Kempten – Bereits zum Start ein kleines Volksfest mit Freunden und Fans: Am Tag nach den Bundestagswahlen startet der laut Fachpresse "jüngste professionelle Country Sänger Europas" und "Newcomer des Jahres 2004" (GACMF MDR-Gala) im Allgäu zu seinem Fußmarsch nach Berlin.
Dort wird er mit seinem Vater, seit 30 Jahren ebenfalls Berufsmusiker, nach sechs Wochen und 700 Kilometern bei einem der größten Major Labels, der Universal Music klingeln, um deren Unternehmensphilosophie beim Wort zu nehmen: "Worum es uns vor allem anderen geht: Musik. Mehr als jemals zuvor setzen wir auf junge Künstler, die der Musik neue Impulse geben. Zukunft wird gemacht. Und wir machen das jetzt."

Der 17Jährige möchte seine Zukunft machen, einen Schritt weiter kommen und eine Chance bekommen – keinesfalls weg vom harten Tour-Leben auf vielen Bühnen in Mitteleuropa, aber weg von den Kompromissen, die CDs in Eigenregie und Eigenvertrieb abverlangen, weg von Aufnahmen mit Studiosessions im "First Take".
Weil man sich aber die Investition für eine professionell aufzunehmende CD nicht aus den Rippen schneiden kann, braucht man eine Plattenfirma.
"Warum ruft er dort nicht einfach an oder bewirbt sich bei einem Casting?", mag man sich fragen. "Bis ich durch die Warteschleife der Telefonanlage durch bin, bin ich 60", lacht "TJ", wie ihn Fans und Freunde nennen. "Und ein Casting bedeutet ein Anfangspunkt, der erste Schritt. Ich aber will nicht erst Künstler werden oder träume, für einen Sommer vielleicht einmal ein Sternchen zu sein, denn ich stehe schon seit sieben Jahren auf den Bühnen, es ist bereits mein Beruf, und ich habe mir meine Sporen – also all meine Fans und Auszeichnungen – hart erarbeitet. Das übersieht man natürlich schnell bei meinem Alter", sagt Tommy, der bereits mit elf Jahren den Prinz Otto beim König Ludwig Musical in Füssen sang und spielte.
Statt also weiter im Kreis zu laufen, will er nun die Schritte geradeaus über Augsburg, Nürnberg, Bayreuth, Leipzig, Wittenberg und Potsdam nach Berlin tun und des eigenen Glückes Schmied sein.

Am Tag nach den Bundestagswahlen startet Tommy – nicht für politische Aussage an die alte oder neue Regierung, sondern weil man, mit dem (oder als Minderjähriger ohne) Wahlschein seine Verantwortung für die eigene Zukunft nicht abgibt: "Ich meine, jeder sollte sein Schicksal grundsätzlich selbst in die Hand nehmen."
Ob das in ihm steckt, kann jeder Musikfreund auf der Strecke überprüfen: In den sechs Wochen Pausen sind eingeplant, an denen man in Clubs und auf Plätzen auftreten will.
Begleitet wird er von seiner Familie, seine Mutter fährt das Wohnmobil, in dem man übernachtet und die Instrumente und Verpflegung transportiert, sein Bruder Kevin ist "Karten-Scout", fotografiert und spricht täglich mit der Agentur über den Stand der Dinge, über Pressetermine und liefert Tagebucheinträge unter www.tommyroberts.de.

Auf der Strecke zählt man auf den Besuch von Symphatisanten, Fans und Kollegen, die damit zeigen: Ihr seid nicht allein. Und man zählt natürlich auf entsprechendes Aufsehen - das sich jetzt schon einstellt: Die Mineralbrunnen AG errechnete einen Flüssigkeitsbedarf von knapp 500 Litern und liefert den gesamten Bedarf an Krumbacher Erfrischungsgetränken bis Berlin. Und das große Wohnmobil für die gesamte Familie stellt die Hymer AG kostenlos zur Verfügung. Weitere Firmen supporten den Lauf mit Funk-Laptop, Laufschuhen oder z.B. mit sportmedizinischem Know How.
farbe8.com, August 2005
 


Pressemitteilung
 

TEXAS SALOON HOUSEBAND
   


COUNTRY - OLDIES - BLUES


Frankfurt - Seit mehr als neun Jahren ist der Texas Saloon das Mekka für Live Musik in der Rhein-Main Metropole. Seit Januar 2005 gibt es ein weiteres Highlight für Countryfans. Auf Initiative von Helt Oncale entstand die Texas Saloon Houseband. Im Februar und März folgten die ersten beiden Auftritte. In gemütlicher Atmosphäre überzeugten die drei Musiker und Gastsängerin Uta Desch mit qualitativ hochwertiger Live-Musik ihr Publikum.

Die Texas Saloon Houseband besteht aus:

Dave Schömer (Voc., Bass) - www.nashvillemoon.de
Chris Maldener (Drums) -
www.chrismaldener.de
Helt Oncale (Voc., Git., Fiddle) -
www.helt-oncale.de

Das bedeutet:
Erstklassige und auf höchstem Niveau agierende Musiker, die ihr Talent ungezwungen entfalten und auch noch richtig Spaß dabei haben. Das Ganze findet einmal im Monat an einem Mittwoch nur im Texas Saloon Frankfurt statt und beinhaltet zugleich eine Einladung an eine/n der vielen tollen Gastsänger/innen aus der Region, die sich als gefragte Profis in vielen anderen Szenen und Musikrichtungen etabliert haben. Sie erhalten von der Band ein individuelles Feature.

Der nächste Auftritt der Texas Saloon Houseband findet am Mittwoch 16.03.2005 und Mittwoch 13.04.2005, 20-23 Uhr bei freiem Eintritt statt.
Reservierungen unter 069-42089848 oder www.texas-saloon.de
CJM, März 2005
 


Country Circle
 

DRUM WORKSHOP
   


MIT CHRIS MALDENER

AUF DER COUNTRY LIVE 2004



Der Allound-Drummer Chris Maldener, der 1992 sein Studium am Musicians Institute in Los Angeles/Kalifornien u.a. bei Joe Porcaro (Toto) und Ralph Humphrey (Zappa) mit dem Ehren-Diplom abschloss und mit nationalen sowie internationalen Größen wie Gloria Gaynor, Deborah Sasson, Isabell Varell, Johnny Logan uvm. auf der Bühne stand, ist seit 2 Jahren auch in der Country-Szene tätig. Neben Auftritten mit Dave Lee Howard, Brandon Wolfe Band, Tommy Roberts jr. und KC Williams (USA) ist er des weiteren Mit-Initiator der ‚OPEN STAGE’ im Texas Saloon Frankfurt, die bundesweit viel Zuspruch findet.

An der Future Music School in Aschaffenburg, der größten Privatschule Deutschlands, gibt er seit 12 Jahren sein Wissen als Drum-Dozent und Fachbereichsleiter im Bereich ‚Professional Program’ und als Lehrer im Bereich Instrumentalunterricht an seine Studenten weiter.

Der Workshop ist für alle Schlagzeuger und Schlagzeug-Interessierte, die Chris Maldener aus nächster Nähe mal auf die Finger schauen oder auch Fragen stellen wollen. Gespannt sein darf man auf einen „Special Guest“ aus den USA, mit dem er gemeinsam eine Einlage zum Besten geben wird.
K. Niebergall - Juli 2004
 


Country Circle
 

2. Open Stage im TeXas Saloon Frankfurt - presented by Chris Maldener und Michael Druschel - wieder ein Riesenerfolg !
   


War schon die 1. Open Stage -noch als Versuchsrakete gedacht- ein überwältigender Erfolg, so kann man die zweite Auflage ohne zu übertreiben als das "Non Plus Ultra" in Sachen Country, Rock´n Roll und Oldies bezeichnen. Sage und schreibe 45 Künstler und 12 Bands fanden sich am 30.06.2004 im TeXas ein.



Die Initiatoren freuten sich, dass der eigentliche Gedanke der Openstage diesmal noch weiter in den Vordergrund gerückt war: Amateure, Profis, junge MusikerInnen und "alte Hasen" trafen sich nicht nur, um gemeinsam zu spielen und neue Akzente zu setzen, sondern auch, um sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Aber auch die nicht musikalisch aktiv Beteiligten kamen voll auf ihre Kosten: Mit unglaublicher Spielfreude und beeindruckendem Engagement präsentierten sich Künstler und Bands dem begeisterten Publikum.

Diese Mixtur von Bluegrass, Country, Oldies, Folk und Rock´n Roll sucht bundesweit ihresgleichen. DAS findet man wohl nur im TeXas Saloon bei der OPEN STAGE und das alles bei freiem Eintritt! Das gesamte Programm, größtenteils spontan im Backstagebereich gemeinsam erarbeitet, wirkte keineswegs improvisiert, konnte sich hören und sehen lassen.

Den Abend eröffneten Buckles & Boots, eine Country Newcomerband aus Darmstadt, die in Zukunft sicherlich viel Beachtung finden wird. Anschließend ging es Schlag auf Schlag: Das bunte Musik-Programm reichte von hochkarätigem Rock 'n Roll, wie ihn Michael Druschel mit den OLD BEER DEVILZ zu Gehör brachte, bis hin zum gediegenen Liedermachersound, den das Duo Pommes & Fritz darbot. Es gab den typischen ‘One-Man-Band-Sound' mit Gitarre und Gesang, dargeboten von Markus Schleicher (Houston) und der erst 19-jährigen Caroline Konrad (Houston), die mit ihren Folk- und Rocktiteln einige Herzen zum schmelzen brachte. Mit dabei waren auch Charles (Charly) Yedinak mit seinen Outlaws, die mit klassischer Countrymusik brillierten, Dave Lee Howard, der in verschiedenen Besetzungen mit viel Energie und funkensprühenden Enthusiasmus die Stimmung ansteigen ließ und Tumbleweed, die für den Touch Bluegrassfeeling sorgten. Die Formation Tom Jet , (ausgezeichnet als Künstler des Jahres in der Sparte Oldie Show), Chris Maldener (Brandon Wolfe Band und ab 2005 mit Tommy Roberts jr on Tour), Bob Barnett (bekannt als Frontman und Songwriter von Silverado) und Helt Oncale, einer oder der beste/n Fiddler Deutschlands brachten die restlos begeisterte Zuhörerschaft vollends zum Ausflippen. Die jüngste Künstlerin, Larissa Staadtlich, gerade mal 18 Jahre alt und Doerthe Goetzke (Lady Jam), heizten solo und auch als Duo dem Publikum ein. Doch nicht genug, zur Überraschung Aller kam Ina Morgan (Hot Stuff, Vorprogramm der Scorpions) mit ihrer Powerstimme dazu und die Drei versetzten das Publikum nun in die Atmosphäre eines Dixie Chicks Live Konzerts. Was nun folgte, kann man nur einschätzen, wenn man diesen Abend selbst erlebt hat: Detlef Alder, Inhaber eines Gitarrenshops, spielte mit gebrochenem Arm einige Stücke mit und stiftete eine Gitarre, auf der ein Jahr lang Autogramme von namhaften Künstlern gesammelt werden sollen. Dieses Instrument wird danach über den Country Circle für wohltätige Zwecke versteigert.

Es gäbe noch so viel über diesen Abend zu berichten, über Perry Philipps einen grandiosen Sänger, Uta Desch, Elke u. Gunter Köhler (Steel N Wood), Patrick Jüngling (Kings Cotton), Bernhard Fritz (Drivin' Force), Friedel Carl (The Quinns), Borro Schäfer/Hermann Stark (Sissi A.), Axel Meier (Fab Four), Michael Glaser (Six Gun), Thomas Schmeller, Matthias Baumgart, Ralf Hauck, Harry Rau, Stefan Raab und so viele Andere mehr. Wir wollen aber am Ende nicht vergessen wem wir alle diesen Abend verdanken: Den drei Musikverrückten Michael Druschel , Carol und Chris Maldener, die sich auf diesem Wege wiederum bei Michael J. Eckert und seinem TeXas Team für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung recht herzlich bedanken. Ein weiteres dickes DANKESCHÖN geht an Robby Kress, der für einen super Sound sorgte, an alle Mitwirkenden hinter und auf der Bühne und nicht zuletzt auch an das treue Publikum, das mit seiner engagierten Teilnahme an der Veranstaltung zur Belebung dieser beliebten Musik-Szene einen entscheidenden Beitrag geleistet hat.

Um den Funken, der von den Musikern auf das Publikum (und zurück) übergesprungen ist, lebendig zu erhalten, findet die Dritte und für dieses Jahr letzte Open Stage am 10.11.2004 statt.
Interessierte Musiker können sich ab sofort unter www.chrismaldener.de oder www.oldbeerdevilz.de anmelden.
Weitere Infos, Bilder und eine komplette Teilnehmerliste mit Adressen und Links, bekommt man auf der eigens dafür angelegten Homepage www.openstage.texas.ms.
H.-Jörg Herbert - 12.7.2004
 


Country Circle
 

1. Open Stage im TeXas-Saloon - presented by Chris Maldener und Michael Druschel - war ein überwältigender Erfolg !
   


Da hatten Chris Maldener (Brandon Wolfe Band) und Michael Druschel (Old Beer Devilz) eine Idee, mit der sie alle Erwartungen übertrafen. Darüber waren sich am am Ende dieses Abends Publikum und Musiker einig.

Ziel der 'Open Stage' war es die Country-Szene zu beleben; nicht nur Profis und "alte Hasen", sondern auch Amateure und junge MusikerInnen zusammen auf die Bühne zu bringen und im gemeinsamen Spiel neue Akzente zu setzen. Dem kreativen, musikalischen Potenzial sollten keine Grenzen gesetzt werden. Die dargebotenen Stücke wurden im Backstage-Bereich nach den Wünschen der Musiker und des Publikums ‚spontan' zusammengestellt.

Was im Rhein-Main Gebiet Rang und Namen in Sachen Country, Rock´N Roll & Oldies hatte, war im Saloon angetreten, um einen unvergesslichen Abend in Sachen "Country lebt" mit zu gestalten. Die beiden Initiatoren und deren Helfer, die diesen Abend mit viel Liebe zum Detail und Professionalität auf die Beine gestellt hatten, waren selbst von der Resonanz überrascht. Der TeXas - Saloon war brechend voll, bis auf den letzten Platz besetzt. 35 Musiker zum "Anfassen", vier Stunden Non-Stop Musik aus "vollem Herzen". Es wurde "gerockt" aber alles unter dem Motto "ROCK THE HOUSE BUT KEEP IT COUNTRY" und das bei freiem Eintritt !

Alle mitwirkenden Musiker namentlich aufzuführen würde diesen Rahmen sprengen. Doch obgleich Rang und Status in der Musikszene an diesem Abend keine Rolle spielten, sollten folgende Namen nicht unerwähnt bleiben: Dave Lee Howard aus Seattle/U.S.A brillierte auf seiner 12-saitigen Gitarre, Ralf Hübner der als Gitarrist schon mit Chris de Burgh getourt ist zeigte seine Künste an der Fiddle, Friedel Carl von "The Quinns" am Bass und Chris Maldener von "Brandon Wolfe" am Schlagzeug brachten mit den Titeln "Lodi, Green River und Orange Blossom Special" den Saloon zum beben. Charles (Charly) Yedinak ("Charly and the Outlaws" aus N.Y./ U.S.A.) wurde nicht ohne mehrere Zugaben von der Bühne gelassen. Rodney Wicherd (Boston / U.S.A.), einzelne Bandmitglieder von Six Gun, Kings Cotton, Steel 'N Wood, Country Company, Drivin'Force, Old Beer Devilz, Fab Four uvm. standen mit angehenden Berufsmusikern, Hobbymusikern und Musikstudenten auf einer Bühne und sorgten für stürmische Begeisterung. Am Ende dieses Abends war allen Anwesenden klar: "Country Music" lebt und hat Zukunft

Die Initiatoren bedanken sich auf diesem Wege recht herzlich bei allen Musikern und Mitwirkenden hinter und vor den Kulissen für einen gelungenen, harmonischen Abend und ein besonderes Dankeschön geht an Michael J. Eckert (TeXas Saloon) der an die Macher der Open Stage geglaubt und das Projekt von Anfang an voll unterstützt hat.

Der Termin für die 2. Open Stage steht mit dem 30. 6. 2004 bereits fest.
Interessierte Open Stage Musiker können sich ab sofort unter www.chrismaldener.de oder www.oldbeerdevilz.de anmelden.
Weitere Infos, Meinungen, Berichte und die Liste aller mitwirkenden Musiker der 1. Open Stage kann man auf der eigens dafür angelegten Homepage www.openstage.texas.ms nachlesen.
H.J.Herbert – 13.3.2004
 


Rhein Main Presse
 

Starker Country-Rock begeistert die Binger
   

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Country Circle
 

Brandon Wolfe "Tough Job" - Amerikanisches Format - Made in Germany
   

Es geschieht selten, dass eine deutsche Country-Band auch in den U.S.A. Beachtung findet. Der Brandon Wolfe Band ist das gelungen. Zum größten Teil verdankt Sie dies ihrer aktuellen CD "Tough Job", die sich sowohl vom Sound als auch von der Stilistik deutlich von anderen CD-Produktionen deutscher Acts abhebt. Maßgeblichen Anteil daran hatte auch das Produzententeam von Songhouse, welches sich konsequent an dem Standard orientierte, den internationale Top-Acts wie Garth Brooks, Alan Jackson oder Tim McGraw setzten. Die Geschichte von Band und Produktion sei hier nun etwas näher beleuchtet.

Als sich im Jahr 1999 die Brandon Wolfe Band (www.brandonwolfe.com) gründete, war deren raketenartige Entwicklung noch kaum absehbar. Alle 5 seinerzeit beteiligten Musiker konnten auf jahrelange und umfangreiche Erfahrungen in der Countrymusic zurückgreifen, waren teils in namhaften Formationen wie z.B. den "Greenfields" zugange gewesen aber zu diesem Zeitpunkt allesamt ohne feste Band-Bindung. Man traf sich eigentlich, weil man Spass haben wollte und nahe beieinander wohnte.

Die ersten Gigs – ein Riesenerfolg
Sehr schnell stellte sich allerdings heraus, dass die Band perfekt zusammenpasste und harmonierte. Leadsänger und Songschreiber „Wolf“ Schwarz sowie „Charles“ Ocvirk an der Gitarre bildeten das Rückgrat des Sounds, welcher seine kongeniale Basis auf dem tighten Groove vom damaligen Drummer „Alex“ und Bassist „Holde“ fand.

Schon bei den ersten Live-Gigs riss die Band das Publikum derart von den Sitzen, dass selbst die Musiker aus dem Staunen nicht mehr heraus kamen. Die gelungene Synthese aus klassischem Country à la Johnny Cash/Willie Nelson und dem "New American Country", für den Künstler wie Alan Jackson oder Garth Brooks stehen, war neu und das Publikum nahm es begeistert an. So spielte die Brandon Wolfe Band bereits im zweiten Jahr nach der Gründung über 60 Gigs und wurde 2001 auch unter die 3 Newcomer des Jahres zum deutschen Country-Award nach Dresden berufen. Seit diesem Jahr sitzt mit Chris Maldener (www.chrismaldener.de) ein renommierter Profi-Drummer aus Frankfurt am Schlagzeug, wodurch der Sound kraftvoller und definierter wurde.

Mittlerweile zählt die Formation zum festen Bestandteil der Country-Szene und Veranstalter lassen sich Termine oft schon mehr als ein Jahr im voraus bestätigen. Regelmäßig zu sehen und zu hören ist die Band u.a. in Wien (Donauinselfest), Geiselwind, Pullman City 1 und 2, Kötz und natürlich an ihren Lieblings-Locations, dem längst schon legendären Rattlesnake-Saloon in München (auch "Grand Ole Opry Europas" genannt) sowie dem Texas-Saloon in Frankfurt, Home der "Country-Freunde-Rhein-Main e.V.". Und dies alles wohlgemerkt innerhalb von 2 Jahren!
Country Circle April 2003
 


sticks
   

10 Jahre Future Music School
   

Lexel Hein war in seinem Element: Als er das FMS Percussion-Ensemble zu einer "Latin Power Percussion"-Session antrieb und das Publikum fleißig mit einbezog, war er sichtlich nicht mehr zu bremsen. Mit viel Enthusiasmus und "hervorragender Organisation", so Professor Michael Sagmeister, FMS-Fachbereichsleiter für Gitarre und Ensemble, war der Future Music School im ausverkauften und stilvollen Stadttheater von Aschaffenburg eine ganz besondere Feier zum zehnjährigen Bestehen der Schule gelungen.

(...) Vor dem von allen Mitwirkenden zelebrierten Geburtstags-Song bewiesen die FMS-Dozenten ihr musikalisches Können. Mit "Take It Easy" von Prof. Michael Sagmeister wurde der zweite selbstkomponierte Song des Abends uraufgeführt. Die Sängerin Tanja König hatte zuvor mit ihrer rauchig-faszinierenden Stimme und ihrem Song "Over And Over Again" verzückt. Einzig das Beharren der Dozentenband auf Gitarrensolo-lastigem Rock und Fusion war für das alters- und geschmackmäßig mehr auf ohrschmeichelnde Hits ausgerichtete Publikum etwas zu "ausführlich", wenn auch die musikalisch-technische Perfektion unüberhörbar war.

(...) Neben der Liveplaying- und der "ProPro"-Band sowie dem bereits erwähnten Percussion-Ensemble wurde der Drum-Bereich dank eines Snaredrum-Quartetts mit umgearbeiteten Etüden von Charley Wilcoxon akustisch näher gebracht. Fachbereichsleiter für Schlagzeug an der FMS ist Chris Maldener, unterstützt wird er von Dozent Dieter Steinmann.

(...) Die Nähe zu den USA erwies sich obendrein oft und gerne durch die entsprechenden Gäste, die die FMS zur Durchführung ihrer Workshops einladen konnte. Allein für den Drumbereich sollten Namen wie Jim Chapin, Freddy Gruber, Tal Bergmann, Dom Famularo sowie Martin Verdonk ihre eigene Sprache sprechen.
(Katja Kerschgens) sticks Oktober 2001
 


Main-Echo
   

Jazz-, Rock- und Soul-Werkstatt in Aktion
   

10 Jahre Future Music School: Jubiläumsgala im Aschaffenburger Stadttheater

Zwischen 500 und 600 Schülerinnen und Schüler hat die Aschaffenburger "future music school" gegenwärtig, die ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Festabend im hiesigen Stadttheater beging. Aus ihr gingen bereits namhafte Schlagzeuger und Gitarristen hervor.

(...) Daß an dieser Jazz-, Rock- und Soul-Werkstatt hochkarätige Musiker zu Gange sind, bewiesen die Auftritte der Dozentenband mit dem Stargitarristen Professor Michael Sagmeister mit den Nummern "Sunny", "Affirmation" (Jose Feliciano) und der tollen Eigenkomposition Sagmeisters "Take It Easy". Doch standen ihm seine Mitspieler Chris Maldener (Schlagzeug), Bernhard Kraft (Bass), Thomas Langer (Gitarre) und Wolfgang Cimander (Piano), der kurzfristig Frank Hamacher ersetzen mußte, kaum nach. Die nach Hunderten zählende Popgemeinde raste vor Begeisterung über die großartige Ensembleleistung der fünf Spitzenmusiker.

(...) Die Snare-Soli aus "Charley Wilcoxons Nr. 1 und 11 setzten die höchst engagierten Nachwuchs-Schlagzeuger Julian Spiess, Stefan Schreier, Martin Neuendorf und Dozent Chris Maldener schon sehr gekonnt um. (...)
(Tula) Juli 2001
 


Rödermarker Kleinkunstbühne Programm
   

Langer - Groove- und Pop- Jazz
   

(...) Neu in der aktuellen Band sind Bassist Claudio Zanghieri aus Rom, der am Berkley College of Music studierte und mit der Buddy Rich Student Big Band, Michael James, Jim Kelly, Luigi Tessarollo sowie auf dem Umgria Jazz Festival zu hören war, und an den Drums Chris Maldener der mit Johnny Logan, Gloria Gaynor und Joan Orleans tourte, ein laut drums & percussion "ausgezeichneter Allround-Drummer". Er studierte wie Langer in Los Angeles und ist Dozent an der Future Music School, Aschaffenburg. (...)
"Extrem abwechselungsreich und trotzdem unverkennbar im Stil."
März 2001
 


FRITZ
   

Langer - Groove-und Pop-Jazz
   

Nach seinem herausragenden Konzert im Februar `98 in Urberach stellt der Rodgauer Gitarrist Thomas Langer die zweite CD seiner Formation LANGER vor. "Kalalak sein neues Oevre, wirkt kompositorisch reifer, ist stilistisch noch vielfältiger, außerdem subtiler und spannungsreicher instrumentiert", zeigt sich Detlev Kinsler in der FR begeistert. Langer "spielt E-Gitarre und akustische Gitarre gleichermaßen gekonnt", vermerkt die Akustik Gitarre und für das Journal Frankfurt ist "das Zusammenspiel mit Jürgen Köhler am Akkordeon klanglich besonders überzeugend". Neu in der aktuellen Band: Bassist Claudio Zanghieri aus Rom und an den Drums Chris Maldener. Die mal akustische mal elektrische Musik des Quartetts steckt voller liebevoller Details aus Jazz-, Pop- und Folkgefilden. Spanische Einflüsse lassen vor dem Auge des Zuhörers immer wieder malerische Landschaften entstehen.
LANGER am Freitag, den 26. Januar 2001 um 20.30 Uhr auf der Kleinkunstbühne der Halle Urberach.
Fritz Jan 2001
 


drums percussion
   

drums & news
   

In der Future Music School/Aschaffenburg wurde in letzter Zeit eine Menge Aktion geboten: Die gesamte Vital Information-Band mit Steve Smith, Frank Gambale (Gitarre) und Jeff Andrews (Baß) hielten dort Workshops ab. Da die Nachfrage nach solchen Worshops sehr groß ist, plant die FMS für `93 einen Bandworkshop in größerem Rahmen.

(...) Einige Neuzugänge an Lehrkräften (...) meldet diese Schule ebenfalls: Der aus Frankfurt stammende Musiker Ralf Göldner.

(...) Neu ist auch Chris Maldener, der am PIT mit "Honors" ausgezeichneter Allround-Drummer. Er zählt zu den meistbeschäftigsten Drummern im Rhein-Main Gebiet und genießt unter seinen Studenten hohes Ansehen.

Als Gastdozenten vom MI/Hollywood konnte Phil Maturano gewonnen werden (...)

d&p Jan 1993
 


Maintal Tagesanzeiger
   

Maintaler Musiker in mehreren Bands zu hören
   

In Amerika durch harte Schule gegangen

Junger Schlagzeuglehrer mit "Dr.Beat" und "Pantamor" unterwegs

Mit dem Ehrenabschluß "honors" absolvierte Christoph Maldener ein einjähriges Studium am "Musicians Institute", einer Musikschule in Los Angeles. Seitdem ist der Schlagzeuger, der bereits mit acht Jahren die Trommelstöcke in der Hand hielt, fit an seinem Instrument. Bereits um fünf Uhr morgens saß der Musikschüler in Amerika vor seinen Drums, auf dem Lehrplan standen neben dem Vorspielen auch Theorie, Improvisation und das Studium der Könner abends in den vielen Clubs. Beworben hatte sich Maldener auf Anraten seines Schlagzeug-Lehrers Harald Heinl - nur wenige Monate, nachdem er ein Demo nach Amerika geschickt hatte, war er bereits selbst dort.

Sein Berufsfeld ist trotz des Traumabschlusses - 99,2 Prozent von möglichen 100 - nicht gerade weit gefächert. Zur Zeit unterrichtet Maldener an der "Future Music School" in Aschaffenburg. Sein Aufgabengebiet hat der Allround-Drummer, der vor seinem Amerika-Aufenthalt bei der Maintaler Hardrock-Formation "Metower" den Takt angab, seit seiner Rückkehr im September letzten Jahres kontinuierlich erweitert. So spielt er für verschiedene Bands, wie beispielsweise die Rock-Cover -Combo "Phantamor" - zu sehen am heutigen Mittwoch, 26. Mai und Donnerstag, 27. Mai, jeweils um 21 Uhr im Spritzehaus und am 26. Juni ab 18 Uhr beim Mainuferfest in Frankfurt. Auch für die aus Karlsruhe stammende Top 40-Band "Dr.Beat", eine vielseitige Showband, läßt Christoph Maldener das Trommelfell vibrieren. So am Samstag, 19. Juni, in der Discothek Baccara in Wiesloch.
(nat) 29. Mai 1993
 


Ein Jahr Unterricht am "Musicians Institute"
   

Christoph Maldeners Trommelstöcke wirbeln über den großen Teich

Ein Maintaler Musiker lernt in Los Angeles das perfekte Schlagzeugspiel

Eine bessere Schule kann es gar nicht geben: Los Angeles muß jeden magnetisch anziehen, der es auch nur annähernd mit Musik zu tun hat. Zu lernen bei den renomiertesten und profiliertesten Musikern ist nicht nur eine feine Qualifikation, sondern auch eine unschätzbare Erfahrung. Dazu den "American way of life" spüren - ein Traum, erstrebenswert in jeder Hinsicht. Christoph Maldener, 22, aus Dörnigheim hat diesen Tripp gewagt. Zusammen mit seiner Freudin Carola Jansen, 25, wohnte er ein Jahr lang in der Metropole der Populärkultur. Der Schlagzeuger besuchte dort das "Musicians Institute" (MI),

Wer würde nicht gerne einmal in Hollywood wohnen? Hautnaher Kontakt mit den Stars und Sternchen dieser Welt. Das außergewöhnliche Flair inhalieren, das die exaltierte Szene der massenmedialen Kunst mit all seinen Diven, seiner Tradition und den unzähligen Möchtegern-Showstars bietet, die nach L.A. kommen, um entdeckt zu werden. Chris wohnte in Hollywood, doch der Dörnigheimer wollte alles andere als einem großen Produzenten imponieren, der mit dem längst fälligen Plattenvertrag vor seiner Nase wedelt. Der ehemalige Drummer der Maintaler Hardrock-Band "Metower"hatte nur eins im Sinn: sein Schlagzeugspiel zu perfektionieren. Das Glück fiel ihm einerseits in den Schoß, andererseits packte er dieses fest am Schopfe. "Vitamin B", die gute Beziehung, war da. Das Musikgeschäft "Cream Music" in Frankfurt vermittelte ihm den Lehrer Harald Heinl. Dieser gab Chris nicht nur Privatstunden, sondern auch den entscheidenden Hinweis. Heinl, selbst vor fünf Jahren "MI"-Student, stellte die Verbindung her. Chris mußte sich nur noch mit einem Demo-Tape bewerben und sich dort anmelden. Schon nach zwei Monaten kam die Aufnahmebestätigung. Ein halbes Jahr später, am 5. September 1991, drückte Chris bereits die heißbegehrte Schulbank.

Der junge Musiker wagte den Tripp nicht alleine. Kurz zuvor entschied sich seine Lebensgefährtin Carola, ihn zu begleiten, denn das Jahr sollte kein Zuckerschlecken werden. Die kaufmännische Angestellte nahm ihrem vollbeschäftigten Freund die Dinge des täglichen Lebens ab. Dazu jobbte sie unter anderem als Kindermädchen, um das nötige Kleingeld für den Lebensunterhalt zu beschaffen. Die Schule war für Chris, der sich schon im Alter von acht Jahren sein erstes, gebrauchtes Drum-Kit zulegte, ein hartes Brot. Bereits gegen fünf Uhr früh besetze der TGD-Handballer täglich ein schlecht ausgerüstetes Schlagzeug in einem der fünfzig Mini-Übungsräume. Die Pennäler wurden penibel in Gruppen zu mehreren Leuten eingeteilt, die sich wiederum um die Bedienung der Instrumente einigen sollten. Dem Aspiranten aus Maintal wurde im übrigen vorher nahegelegt, das das Equipment mit eigenem Zubehör (Becken, Metronom, Fußmaschine, Kopfhörer und Aufnahmegerät) zu ergänzen. Ganz schön happig, bedenkt man, daß ihn die Schule ohnehin 6660 Dollar gekostet hat. Von 10 bis 18 Uhr standen anschließend Theorie, Vorspielen und Improvisieren auf dem Programm. Abends ging es dann ab und zu in Musik-Clubs, um die besten Drummer der Welt beim Konzert zu studieren. Ein schonungsloses Programm für Chris, der so nicht allzu viel vom pulsierenden Leben der kalifornischen Metropole erhaschen konnte.

Aber es hat sich gelont: Mit 99,2 von hundert erreichbaren Prozentpunkten absolvierte er eine wahre Meisterprüfung. Für dieses tolle Zeugnis, das sich aus vier Lehrphasen zusammensetzte, erhielt der Deutsche den Ehrenabschluß "honors". Zweifellos eine Ehre, die jedoch in keinem Verhältnis zu dem Erlernten steht. Chris, der sich vor seinem L.A.-Tripp vornehmlich der der Rockmusik gewidmet hat, nahm die Chance wahr, sich anderer Stils zu bemächtigen: Jetzt beherrscht er die Jazz-Rhythmen ebenso wie "Latin", das Big-Band-Spiel, sowie "Fusion", das gekonnte Zusammenwirken verschiedener Richtungen.

Was aber kann Chris mit diesem fabelhaften Zeugnis anfangen? "Eigentlich wenig", bekennt der Musiker, denn die Schule werde nirgends staatlich anerkannt. "Dennoch ist das "MI" die beste Privatschule weit und breit". Mit diesem Pfund kann er wuchern, denn das Berufsziel ist bereits abgesteckt. In der "Future Music School" in Aschaffenburg wurde ihm ein Lehrstuhl, zunächst an einem Wochentag, ansonsten als Vertretung, freigehalten. Ansonsten will er in der Musik-Szene Rhein-Main wieder Fuß fassen. "Denn Spielerfahrung kann keine Schule ersetzen", sagt Chris fiebernd. Ein eigenes Band-Projekt steht bereits in Aussicht. Bei "Phantamor" der Combo von Michael Baum, dem ehemaligen Sänger und Gitarristen von "Metower", kann Chris als Drummer einsteigen und so US-geschulte Töne in südhessische Clubs tragen.

Schwerfallen dürfte ihm der Einstieg nicht, denn der Moloch Los Angeles bietet nebenbei auch die knochenharte Schule des Überlebens, wo Ellbogen und Kleinkaliberwaffen die Gesetze schreiben. Oder wurde neben dem tollen Zeugnis etwa doch der pazifische Traum aus Sonne, Strand und verrückten Menschen wahr? Eher ersteres, schließlich haben die beiden an der Westküste der USA keinen Urlaub verbracht. Carola umschreibt die bittere Realität so: "In der Geschichtsschreibung wird dieses Jahr als das gewaltreichste in den USA eingehen". Die brutalen Rassenkrawalle vor ein paar Monaten - das Appartment der beiden lag in jenem Viertel -, sintflutartige Regenfälle, gigantische Erdbeben und die berüchtigte Straßenkriminalität: am kalifornischen Himmel sind auch für die beiden Maintaler dunkle Wolken aufgezogen. Doch diese unschätzbare Erfahrung muß vorläufig der kulturellen Umstellung weichen: Denn jetzt heißt es für Carola und Christoph erst einmal, in der Beschaulichkeit Maintals wieder Fuß zu fassen.
(jo) 9. Oktober 1992
   


Our friends from L.A. are back
   

Nach einjährigem studienbedingten Aufenthalt in Los Angeles kehrten dieser Tage Carola Jansen und Christoph Maldener wieder in die Heimat zurück. Christoph, von Freunden und Bekannten kurz Chris genannt, ist ein begabter Schlagzeuger, gehörte in Maintal und Umgebung bereits einigen Bands an und nahm die Gelegenheit war, um in den Vereinigten Staaten sein Können zu erweitern. Zwölf Monate verbesserte er drüben seine Fähigkeiten; in Deutschland setzt er nun sein Studium fort, hat bereits die Neugründung einer Musikgruppe ins Auge gefaßt. Der Aufenthalt in Kalifornien hinterließ einen nachhaltigen Eindruck. Imponiert haben Carola und Chris insbesondere "the American way of life", die lockere Lebenseinstellung der Amerikaner, die nicht alles so verbissen und engstirnig sehen wie es in so manch europäischem Land der Fall ist. Erschüttert waren beide von den Ausschreitungen nach dem aufsehenerregenden "Polizisten-Prozeß", desen Urteil zu schweren Krawallen, Brandstiftungen und Plünderungen mit zahlreichen Todesfällen führten. Insgesamt aber überwogen die positiven Erfahrungen. Carola und Chris liegt eines noch besonders am Herzen: Sie möchten sich von dieser Stelle aus bei allen Verwandten, Freunden und Bekannten bedanken, die ihnen während der zwölf Monate sage und schreibe 580 (!) Briefe, Postkarten oder Päckchen zukommen ließen. Lesen Sie in einer der nächsten Ausgaben einen ausführlichen Bericht darüber.
(ed) 2. Oktober 1992